Bild: Geoportal Sachsen
Wettbewerb

Universität Leipzig, Neubau Forschungsbau Global Hub

Nicht offener, 1-phasiger städtebaulicher Ideen- und hochbaulicher Realisierungswettbewerb gem. RPW 2013

Zeitraum Verfahren:08/2021 - 03/2022

Auslober: Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement Niederlassung Leipzig II

Erläuterungen:

Auf dem Areal des Wilhelm-Leuschner-Platzes in Leipzig soll in herausragender innerstädtischer Lage ein Neubau für den Global Hub „Connections and Comparisons“ der Universität Leipzig realisiert werden. Hierbei handelt es sich um einen geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschungsneubau, der vor allem die Leipziger Globalisierungsforschung beheimaten wird. Dabei ist ein Gebäude zu konzipieren, das innovative Arbeits- und Forschungswelten mit etwa 500 Arbeitsplätzen bietet und eine hochmoderne Infrastruktur aufweist. Es soll sowohl eine intensive weltweite Kooperation in der Forschung als auch ein Dialog mit der Gesellschaft, und hier insbesondere mit der regionalen Öffentlichkeit, ermöglicht werden. Dementsprechend handelt es sich nicht nur um einen herkömmlichen Institutsbau, sondern Teile des Gebäudes sind als öffentlich zugänglicher Funktionsbereich vorgesehen, der eine hohe Strahlkraft nach außen entwickeln soll.
Das Wettbewerbsgebiet befindet sich im Geltungsbereich des in Aufstellung befindlichen Bebauungsplanes Nr. 392 „Wilhelm-Leuschner-Platz“. Das Wettbewerbsgebiet gliedert sich in einen Realisierungs- und einen Ideenteil.
Der hochbauliche Realisierungsteil umfasst ca. 8.800 m² Bruttogrundfläche (ca. 5.000 m² NUF 1-6). Die Fertigstellung des Gebäudes muss bis Mitte 2026 abgeschlossen sein. Im Anschluss an den Wettbewerb nach RPW 2013 wird ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb gem. § 70 VgV 2016 mittels E-Vergabe durchgeführt.
Das Wettbewerbsgebiet wird im Bebauungsplanentwurf als SO „überbaute Markthalle“ und als Kerngebiet MK 4 dargestellt. Der Ideenteil schließt sich an den Realisierungsteil an und hat eine Grundstücksfläche von ca. 6.200 m². Im Ideenteil soll ein Nutzungsmix aus Bildung, Kultur, Büro und Markthalle konzipiert werden.